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Leider muss ich meine Euphorie des letzten Beitrags wieder ein bisschen zurück nehmen.

Die Familientherapie läuft für mich eigentlich sehr gut, wir (ich) arbeiten hart, sie ist richtig gut, fordert mich heraus, wo es nötig ist und bremst mich, wo ich zu schnell vorpresche. Sie gefällt mir sehr.

Sinn und Zweck dieser Therapie ist jedoch eigentlich, gemeinsame Gespräche zu führen, um eine gemeinsame Elternebene herzustellen.

Geht nicht! Will mein Ex nicht! Lehnt er kategorisch ab!

Und so nutzt er diese Gespräche, um sich über mich auszukotzen, mich wiederholt der Lüge zu bezichtigen und all seinen Frust aus der Beziehung loszuwerden.

Es macht mich wahnsinnig und ich muss echt hart an mir arbeiten, nicht richtig sauer zu werden und ihm andauernd Egoismus zu unterstellen.

Heute hatte ich wieder einen Termin und meine Therapeutin berichtete über einen Termin, den sie mit ihm gemeinsam hatte und ich spürte schon wieder die Ungeduld in mir über das Geschwafel meines Ex, obwohl ich in dem Termin gar nicht dabei war. Ist natürlich auch nicht so wirklich produktiv und dient auch nicht so wirklich der Entspannung, aber ich kann es im Moment nicht ändern.

Er unterstellt mir nur und ausschließlich böse Absichten und hat meiner Therapeutin mitgeteilt, dass ich sie eigentlich permanent anlüge und ich all das, was wir besprochen haben, eigentlich gar nicht so meine, er hat ihr mitgeteilt, dass ich mich eigentlich niemals um die Kinder gekümmert habe und erst jetzt Mrs. Supermama spiele.

Argl

Ich muss also jetzt damit leben, dass auch diese Therapie wahrscheinlich scheitert. Ok, das ist im Ergebnis für mich nicht schlecht, wenn es wirklich an mangelnder Bereitschaft von ihm scheitert, wird das auch entsprechend dokumentiert und dem Jugendamt vorgetragen, aber wie so oft, denke ich an die Kinder und daran, was sie augenscheinlich auch die nächsten Wochen und Monate weiterhin ertragen müssen. Schrecklich ist das.
28.1.09 13:20
 


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