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Seit dem die gerichtliche Entscheidung Mitte Dezember glimpflich über die Bühne gegangen ist, weiß ich erst, wie sehr mich das belastet hat, es ist ein tonnenschwerer Stein von meiner Seele gefallen.

Dass wir jetzt eine Familientherapie machen (initiiert vom Jugendamt) hat mir in Bezug auf die Kinder einiges an Verantwortung von den Schultern genommen.

Mein erster Versuch bei einer Psychotherapeutin ist nicht nur eine Notlösung, sie ist richtig, richtig gut.

Und so kann ich vermelden: es geht mir gut.

Wir haben eine gerichtliche Umgangsvereinbarung, die zumindest zur Zeit auch eingehalten wird und ansonsten so gut wie keinen Kontakt. Und auch das ist gut.

Und was nicht gut läuft, kann ich bei der Familientherapie oder bei der Psychotherapie loswerden. Und da diese Termine alle sehr eng beieinander liegen, kann man dann auch immer sehr zeitnah reagieren (und übrigens, nicht nur K macht einiges falsch, auch ich trage mein Scherflein dazu bei, war ja eigentlich immer klar, aber erst jetzt bekomme ich Klarheit, wo mein Anteil an dieser ganzen Geschichte liegt, sehr sehr hilfreich).

Aus meiner Sicht ist viel mehr als ein kleines Licht am Horizont zu sehen und ich freue mich sehr darüber.

Die Kinder sehen das (noch) nicht so, aber das können sie wahrscheinlich auch nicht, sie sind noch nicht so drin, sie können nicht aktiv mitwirken, sie sehen nicht, was passiert. Aber ich bin nicht mehr so panisch, ich habe Vertrauen in die Kinder, dass sie das durchstehen können und irgendwann auch die Früchte unserer Bemühungen ernten können.

Seit Montag arbeite ich wieder und auch das tut mir richtig, richtig gut.

Ich habe immer noch einige Baustellen, aber ich arbeite daran und das stimmt mich hoffnungsvoll.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes, friedliches und gesundes Jahr 2009. Ich schwöre euch Leute, das wird mein Jahr.
8.1.09 18:11


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Leider muss ich meine Euphorie des letzten Beitrags wieder ein bisschen zurück nehmen.

Die Familientherapie läuft für mich eigentlich sehr gut, wir (ich) arbeiten hart, sie ist richtig gut, fordert mich heraus, wo es nötig ist und bremst mich, wo ich zu schnell vorpresche. Sie gefällt mir sehr.

Sinn und Zweck dieser Therapie ist jedoch eigentlich, gemeinsame Gespräche zu führen, um eine gemeinsame Elternebene herzustellen.

Geht nicht! Will mein Ex nicht! Lehnt er kategorisch ab!

Und so nutzt er diese Gespräche, um sich über mich auszukotzen, mich wiederholt der Lüge zu bezichtigen und all seinen Frust aus der Beziehung loszuwerden.

Es macht mich wahnsinnig und ich muss echt hart an mir arbeiten, nicht richtig sauer zu werden und ihm andauernd Egoismus zu unterstellen.

Heute hatte ich wieder einen Termin und meine Therapeutin berichtete über einen Termin, den sie mit ihm gemeinsam hatte und ich spürte schon wieder die Ungeduld in mir über das Geschwafel meines Ex, obwohl ich in dem Termin gar nicht dabei war. Ist natürlich auch nicht so wirklich produktiv und dient auch nicht so wirklich der Entspannung, aber ich kann es im Moment nicht ändern.

Er unterstellt mir nur und ausschließlich böse Absichten und hat meiner Therapeutin mitgeteilt, dass ich sie eigentlich permanent anlüge und ich all das, was wir besprochen haben, eigentlich gar nicht so meine, er hat ihr mitgeteilt, dass ich mich eigentlich niemals um die Kinder gekümmert habe und erst jetzt Mrs. Supermama spiele.

Argl

Ich muss also jetzt damit leben, dass auch diese Therapie wahrscheinlich scheitert. Ok, das ist im Ergebnis für mich nicht schlecht, wenn es wirklich an mangelnder Bereitschaft von ihm scheitert, wird das auch entsprechend dokumentiert und dem Jugendamt vorgetragen, aber wie so oft, denke ich an die Kinder und daran, was sie augenscheinlich auch die nächsten Wochen und Monate weiterhin ertragen müssen. Schrecklich ist das.
28.1.09 13:20





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