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Lebensversicherung














3.4.05 17:55


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So, vielleicht schaffe ich ja jetzt mal einen Geburtsbericht *g*... Aber die Geburt war so kurz, da wird der Bericht auch nicht wirklich lang.

Also, ich hatte bereits morgens das Gef?hl, es ginge los, allerdings sehr unspezifisch, keine Wehen und nichts, nur so ein Gef?hl. Ich war dann vormittags noch in der Stadt und habe ein bisschen eingekauft, Wehen immer noch weit und breit nicht in Sicht.

Am Nachmittag meinte ich dann, ich m?sse hier noch ein bisschen aufr?umen und sauber machen, weil meine Mutter auf die Kinder aufpassen sollte, w?hrend ich entbinde. So gegen 15.00 Uhr legte ich hier also los und um 15:30 Uhr fing es dann an, ein bisschen zu ziehen und au?erdem verabschiedete sich der Schleimpfropf.

Mein Mann wollte um 16:00 Uhr weg und fragte noch, ob er wohl gehen k?nne, zu der Zeit war das alles aber noch so harmlos, dass ich ihn gehen lie?.

Zwischen 16:00 und 16:30 Uhr kamen die Wehen immer h?ufiger (alle 3-5 Minuten) und wurden auch heftiger, die erste Wehe habe ich um 16:30 Uhr veratmet. Zu der Zeit war ich alleine mit Norah und sie hat flei?ig mit geatmet.

Ich war noch nicht so sicher, was ich machen sollte, die Wehen waren noch gut zu ertragen, kamen zwar h?ufig, aber nicht sehr lang und ich hatte noch nicht den Eindruck, dass ich mit solchen Wehen ein Kind bekommen k?nnte *g*

Gegen 17:00 Uhr begann mich Norah aber zu st?ren und so rief ich erst meine Mutter an, die auf die Kinder aufpassen sollte, dann meinen Mann beim Fu?balltraining und beide kamen unmittelbar darauf.

Ich packte die letzten Sachen zusammen und wir machten uns auf ins Krankenhaus. Im Auto bekam ich ein paar richtig fiese Wehen, beg?nstigt noch durch das Geholpere.

Gegen 17:30 Uhr waren wir am Krankenhaus und mein Mann lie? mich am Eingang raus, um einen Parkplatz zu suchen. Ich hatte den Eindruck, dass die Wehen zu dem Zeitpunkt eher nachlie?en und sah mich schon wieder nach Hause gehen.

Ich lief also zum Krei?saal und stellte mich dort vor mit den Worten: "Ich m?chte wohl gerne ein Kind bekommen!". Sie schaute ein bisschen komisch, weil ich so alleine dort stand *g*

Im Krei?saal stellte ich fest, dass unsere Nachbarin Dienst hatte *freu*. Als mein Mann da war, untersuchte sie mich kurz und bekam ganz gro?e Augen: Mumu 8 cm auf *kreisch*... Unter der Wehe war nur noch ein Saum vorhanden...

Ich wollte unbedingt in der Wanne entbinden und so beeilten sie sich, Wasser in die Wanne zu bekommen, denn das dauert eine ganze Weile und so war es fast 18.00 Uhr, bis die Wanne voll war. Zu dem Zeitpunkt war der Mumu auf *g*... Ich hatte, bis auf die Wehen im Auto, zu keinem Zeitpunkt das Gef?hl gehabt, das Kind kommt schnell zur Welt und jetzt im Wasser wurde es eher noch besser und als sie meinte, wenn ich wollte, k?nnte ich pressen, hatte ich noch nicht so die rechte Lust dazu, das ging mir alles zu schnell und ich dr?ckte nur so halbherzig ein bisschen mit.

Meine Hebamme meinte dann zu mir, ich k?nne noch ein paar Stunden so weiter machen oder ich k?nnte das in ein paar Minuten beendet haben. Also entschloss ich mich, es doch schnell zu beenden *ggg*. Ein paar Presswehen sp?ter war er da und es war soooooo sch?n *schn?ff*

Es war 18:22 Uhr und ich war keine Stunde im Krei?saal. Der Arzt hat es nicht mehr geschafft *ggg*, der war erst hinterher da und n?hte mich, weil ich es zuletzt dann doch ein bisschen zuuuuuuu eilig hatte und etwas gerissen bin.

Um 21:00 Uhr verabschiedeten wir uns dort, fuhren zur Pizzeria und holten Pizza *gg* und waren um 21:30 Uhr wieder zu Hause... Fertig!!!!!!!!!!!!!!

3.4.05 20:29


Ich w?lze gerade ein schwieriges Problem, wie es nur M?tter k?nnen Ich muss noch einkaufen gehen, die Frage ist, gehe ich jetzt, wo der Minimann noch schl?ft, aber eventuell unterwegs aufzuwachen droht wegen Hunger oder warte ich, bis er wach wird, gef?ttert ist und dann auf dem Weg wieder einpennt mit der Gefahr, dass dieses Kind die Laden?ffnungszeit ganz einfach verschl?ft????

Schwierige Entscheidung
9.4.05 15:47


Brief an mein Kind

Mein Kind, vor fast genau 9 Monaten habe ich erfahren, dass Du Dich in meinen Bauch und mein Leben eingeschlichen hast. Nur ein paar Tage sp?ter hatte ich die Gewissheit. Du warst nicht geplant, Du hattest Dich einfach festgesetzt und da sa?st Du nun.

Ich war so ungl?cklich dar?ber, es passte nicht in unser Leben, nicht zu diesem Zeitpunkt und ?berhaupt nicht.

Schon damals schrieb ich einen Brief an Dich. Unter anderem schrieb ich dieses:

"Du bist ein Produkt der Liebe zwischen mir und
Deinem Vater. Noch schl?gt Dein Herz nicht. Noch bist Du nur ein Zellhaufen,
nicht zu identifizieren. Aber Du tr?gst alle M?glichkeiten in Dir. Schon
jetzt ist klar, ob Du ein M?dchen oder ein Junge wirst. Deine Zellen wissen
schon, ob Du braune oder blonde Haare bekommst, ob Deine Augen blau oder
gr?n werden, ob Du so aussiehst wie Dein Vater oder wie ich. Ob Du Deinen
Schwestern ?hnelst oder Deinem Bruder. Ob Du eine Stupsnase bekommst, wie
ich oder eine lange Nase, wie Dein Vater. Es ist schon angelegt, ob Du Dich
sp?ter f?r Mathe oder f?r Deutsch interessierst. Ob Du gut in der Schule
bist oder eher langsam lernst.

(...)

Ich f?hle mich noch ?berhaupt nicht schwanger,
aber trotzdem f?hle ich Dich schon. Du, mein Kind, bist in meinem Herzen,
fast bevor Du richtig in meinem Bauch bist.

(...)

Du bist ja schon da. Winzige Spuren hast Du
schon hinterlassen. In meinem Gesicht, von den Tr?nen, die ich schon geweint
habe, von den N?chten, die ich nicht schlafen konnte. In meinem Bauch, in
dem Du sitzt. Und in meinem Herzen."

Oft denke ich an die Zeit, an diesen Brief und an meine Zweifel zur?ck. Ich habe Dich fast immer bei mir, ich kann es kaum ertragen, von Dir getrennt zu sein.

Nachts, wenn Du schl?fst, auf meiner Brust liegend, f?hle ich nur, wie gl?cklich ich bin, dass Du, Minimann, in unser Leben gekommen bist. Dass ich die Entscheidung getroffen habe, die ich getroffen habe.

Wenn Du in meinem Arm liegst und nach Baby duftest, wenn Du mich mit deinen gro?en Augen anguckst, wei? ich, dass es richtig war. Ich habe niemals eine so weitreichende Entscheidung getroffen und ich war mir niemals so sehr dessen bewusst, dass meine Entscheidung nicht nur richtig, sondern die einzigste war, die ?berhaupt in Frage gekommen ist.

Ich liebe Dich so sehr, mein Baby und ich kann Dir nicht sagen, wie gl?cklich ich bin, dass Du in unser Leben getreten bist.

Auf der Karte, die wir im Krankenhaus bekommen haben, steht folgender Spruch:

F?r die Welt bist Du nur irgendjemand,
aber f?r irgendjemanden bist Du die ganze Welt.

Und so ist es.
9.4.05 23:46


Ich habe ein Wunderkind *prahl*, hat mich dieses entz?ckende Baby doch gestern mit knapp vier Wochen das erste Mal angelacht ...

Ok, ich will nicht ganz ausschlie?en, dass es sich um eine Reck- und Streckgrimasse gehandelt hat, aber der Gedanke, angelacht zu werden, ist definitiv sch?ner
12.4.05 16:48


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